Philipp Freitag: Erstes Rollout mit Moto3 Maschine

Bei einem ersten Rollout mit seinem neuen Moto3 Einsatzmotorrad auf dem Hockenheimring fühlte sich Philipp Freitag auf Anhieb wohl. Sein Team „F.Koch Rennsport und Hannes Allwardt“ war mit dem allerersten Testtag zufrieden.

 

 

Team Koch Rennsport

Das Team in seiner Box (v.l.n.r.): Fritz Koch, Philipp Freitag, Alexander Freitag, Hannes Allwardt, Frank Koch

(Foto: Franz Hoffmann, Pressereferent BMC Hockenheim)

 

15.03.2015 – Koch Rennsport nutzte einen trockenen aber kalten Tag auf dem Hockenheimring für ein erstes Rollout mit der Moto3 Rennmaschine. Das IDM Moto3 Team hatte bis dahin mit Hochdruck an den Vorbereitungen gearbeitet, um möglichst alle Komponenten einsatzfähig parat zu haben. Neben der Optimierung der Sitzposition und der Anpassung der Hebeleien galt das Augenmerk vor allem der ordnungsgemäßen Funktion von Mechanik und Elektronik und dem Einfahren des Motors, damit eine für Ende März geplante ausgiebige Testphase in Frankreich optimal genutzt werden kann.

 

Trotz des heiteren Himmels lagen die Asphalttemperaturen anfangs nur wenige Grad über Null, so dass die Reifen nur wenig Grip aufbauen konnten. Das Team ließ sich davon nicht abhalten, und glücklicherweise erwärmte sich dann der Asphalt im Laufe des Tages auf bis zu 15 °C. Obwohl Moto Nord Pilot Philipp Freitag zunächst nur mit reduzierter Motordrehzal fahren durfte, konnte er sich dank seiner Erfahrungen aus dem European Honda Moriwaki 250 Junior Cup sehr rasch eingewöhnen und bereits ein gutes Gefühl für den Moto3 Production Racer entwickeln. „Im Vergleich zur Moriwaki MD250H lenkt die Honda NSF250R spielend leicht ein und zieht deutlich kräftiger und viel spontaner an. Die Maschine vermittelt ein tolles Fahrgefühl!“ freute sich der 17-jährige Buchholzer, der von der POLO Motorrad GmbH unterstützt wird.

 

Der gesamte Testtag verlief reibungslos, Kraftstoff- und Reifenverbrauch fielen geringer aus als erwartet. Team Leader Frank Koch zog ein positives Fazit: "Heute ist ein Großteil des aufgestauten Drucks von unseren Schultern gefallen. Unsere gesetzten Ziele haben wir ohne nennenswerte Probleme erreicht, und wir fühlen uns für die anstehende Saison sehr gut aufgestellt.“

 

Philipp Freitag und Hannes Allwardt

Moto3 Pilot Philipp Freitag mit Co Team Leader Hannes Allwardt kurz vor dem nächsten Turn