Philipp Freitag: Vorsaisontest in Frankreich

Das Team „F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt“ konnte auf dem Kurs „Val de Vienne“ bei durchwachsenen Wetterbedingungen wichtige Erkenntnisse gewinnen und die Honda NSF250R Rennmaschine auf die Bedürfnisse seines IDM Moto3 Piloten Philipp Freitag abstimmen.

 

 

Team Koch Rennsport mit Philipp Freitag

Das Team Koch Rennsport auf der Rennstrecke Val de Vienne (v.l.n.r.): Frank Koch, Philipp Freitag, Hannes Allwardt, Fritz Koch

 

29.03.2015 – Im Rahmen eines fünftägigen Tests auf der 3,8 km langen Rennstrecke „Circuit du Val de Vienne“ im Westen Frankreichs konnte das Team Koch Rennsport eine auf Größe, Gewicht und Fahrstil von Philipp Freitag ausgelegte Grundabstimmung des Moto3 Production Racers entwickeln. Der Start in die Testwoche verlief allerdings nicht reibungslos: Eine Reifenpanne sorgte für eine Verzögerung bei der Anreise und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt bei Ankunft des Teams schienen die erfolgreiche Durchführung des Testprogramms in Frage zu stellen. Zum Glück heizte die kräftige südeuropäische Sonne den Asphalt immer wieder rasch auf, so dass ausreichend Testzeit unter variierenden Bedingungen mit Asphalttemperaturen von bis zu 30 °C zur Verfügung stand. Das Team nutzte die Zeit, um verschiedene Komponenten – wie z.B. Bremsbeläge oder Federelemente – sowie Einstellungen von Fahrwerk und Elektronik unter Einsatzbedingungen auf ihre Eignung zu prüfen. Erst gegen Ende der Testphase, nachdem alles harmonierte und eine gut funktionierende Fahrwerksabstimmung gefunden war, ging es für den jungen Norddeutschen auf Zeitenjagd, um sich bei Renntempo mit der für ihn neuen Moto3 Maschine vertraut zu machen. Auf dem verwinkelten Kurs mit nur relativ kurzen Geraden (max. 575 m) erreichte er dabei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h. Co Team Leader Hannes Allwardt stellte fest: “In den fünf Tagen hatten wir es mit praktisch allen Wetterbedingungen zu tun, so dass wir viele Varianten im Test simulieren konnten.“ Team Leader Frank Koch (43) resümierte: „Ich bin vom Verlauf des Tests positiv überrascht: Wir sind schneller mit unserem Programm durchgekommen als geplant und mit Philipps Entwicklung sehr zufrieden. Wir freuen uns sehr auf das erste Rennen auf dem Lausitzring.“