Philipp Freitag: Erfolgreiche Testwoche in Cartagena

Moto Nord Pilot Philipp Freitag (18) aus Buchholz in der Nordheide hat sich in einer intensiven Testwoche auf der Rennstrecke im spanischen Cartagena auf die Saison vorbereitet und fühlt sich jetzt bestens für das anstehende erste Rennen des ADAC Moto3 Northern Europe Cups in Silverstone (Großbritannien) gewappnet. Freitag startet für das Team „F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt“ auf einer Honda NSF250R Moto3 Standard-Maschine.

 

Philipp Freitag

Philipp Freitag beim Test auf dem Circuito Cartagena (Foto: Stefan Merscheim)

 

22.03.2016 – Der 3.506 m lange Rundkurs „Circuito Cartagena“ in der Region Murcia, an der warmen Küste des Mittelmeers, ist eine ausgesprochene Motorradstrecke mit vielen anspruchsvollen Passagen. Die kurvige Strecke mit einer nur 610 m langen Start-Zielgeraden bietet viele Raffinessen und ist für die Vorbereitung auf eine Moto3 Meisterschaft hervorragend geeignet. Mit Lufttemperaturen um die 20 °C und Asphalttemperaturen über 30 °C fand das Team perfekte Bedingungen für ein umfangreiches Testprogramm vor.

 

Es wurden verschiedene Komponenten und Abstimmungen getestet. Insbesondere wurden Ideen umgesetzt, die im Winter aufgrund von Datenauswertungen und Analysen gesammelt worden waren. Dazu zählte auch die Arbeit an Philipp Freitags Fahrstil. Dank seiner guten physischen Vorbereitung konnte der Norddeutsche ein extrem umfangreiches Programm problemlos abspulen. Ein Schwerpunkt der Tests lag bei den Reifen. Es wurden verschiedene Typen sowie unterschiedliche Fabrikate eingesetzt und Schlüsse aus den Ergebnissen gezogen.

 

Nun bereitet sich das Team auf den ersten Renneinsatz vor, der in Form von zwei Läufen am 9. und 10. April auf dem britischen Grand Prix Kurs Silverstone Circuit im Rahmen der British Superbike Championship stattfinden wird – einem nationalen Sportereignis der Spitzenklasse mit Live-TV-Übertragung und zigtausenden Zuschauern vor Ort. Die Rennen werden gemeinsam mit der British Motostar Moto3 GP-Klasse ausgetragen, so dass es ein riesiges Starterfeld mit knapp 40 Fahrern geben wird. Freitag freut sich sehr auf das erste Rennen und rechnet nach der erfolgreichen Testwoche fest mit einem guten Ergebnis.

 

Philipp Freitag und Frank Koch

Philipp Freitag (li.) und Teamchef Frank Koch (re.)