Erfolgreicher Auftakt in Assen

Die beiden Moto Nord Piloten Johann Flammann aus Soltau und Philipp Freitag aus Buchholz in der Nordheide bestritten erfolgreich ihre Auftaktrennen. Philipp Freitag, der wegen einer Abiturklausur das freie Training verpassen musste, kämpfte im ADAC Moto3 Northern Europe Cup trotz eines heftigen Sturzes im Qualifying im Rennen um den Sieg und landete nur knapp hinter dem Erstplatzierten auf Platz drei. Johann Flammann konnte sich nach einem Motordefekt erst im zweiten Qualifying für seinen Start im ADAC Junior Cup qualifizieren und erzielte trotz der Schwierigkeiten einen respektablen zehnten Platz.

 

Podium NEC Moto3 STD Assen 2017

Die Pokale in der Kategorie Moto3 Standard wurden von MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden
an Toni Erhard (2.), Dirk Geiger (1.) und Philipp Freitag (3.) überreicht (v.l.n.r.)

(Foto: N. Schneider)

 

01.05.2017 – Sowohl der ADAC Moto3 Northern Europe Cup als auch der ADAC Junior Cup wurden im Rahmen World Superbike Championship (WSBK) auf dem „TT Circuit“, dem 4,6 km langen Grand-Prix Kurs in Assen ausgetragen. Trotz des kühlen Wetters erschienen über 45.000 Zuschauer.

 

Moto Nord Pilot Philipp Freitag (19, Buchholz in der Nordheide) musste direkt von seiner Abiturklausur im Leistungsfach Englisch zur Rennstrecke aufbrechen, verpasste das freie Training des Moto3 Northern Europe Cups und konnte dann im ersten Zeittraining wegen eines Highspeed-Crashs nur vier Runden absolvieren. Er blieb unbeschadet und fuhr im zweiten Zeittraining Platz vier in der Standard-Wertung heraus. Im Rennen übernahm er nach einer Aufholjagd in der letzten Runde die Führung, verpasste aber nach einem Fehler in der Schikane kurz vor dem Ziel den Sieg um 0,16 Sekunden und Platz zwei um 0,009 Sekunden. Ergebnis: Platz drei hinter Dirk Geiger und Toni Erhard (beide Kiefer Racing) sowie die schnellste Rennrunde des gesamten Feldes - inklusive GP-Klasse.

 

Der ADAC Junior Cup startete gemeinsam mit dem niederländischen RC 390 Cup. Johann Flammann (17, Soltau), der das erste Mal auf dem TT Circuit fuhr, konnte im ersten Qualifying wegen eines Motordefekts noch nicht einmal eine Runde absolvieren. Dank des Einsatzes seines Vaters und Mechanikers Tom Dick konnte er am zweiten Qualifying mit einem Austauschmotor teilnehmen und qualifizierte sich für Startplatz 24 unter den 35 angetreten Piloten, was Startplatz 12 in der Wertung des Junior Cups entsprach. Im Rennen konnte er sich auf Platz zehn in der Junior Cup Wertung steigern und somit auf Anhieb in die Punkte fahren.

 

Die nächste Station beider Rennserien ist die Motorsport Arena Oschersleben. Dort werden im Rahmen der German Speedweek (Langstrecken-Weltmeisterschaft, 18.-21. Mai) jeweils zwei Rennläufe ausgetragen.

 

 

 

Johann Flammann und Tom Dick

Johann Flammann und Tom Dick