Moto Nord Piloten auf dem Sachsenring

Johann Flammann aus Soltau und Philipp Freitag aus Buchholz in der Nordheide fuhren ihre Rennen im Rahmenprogramm des deutschen Motorrad Grand Prix. Johann Flammann schaffte im ADAC Junior Cup mit Platz fünf in seiner Wertung sein bestes Saisonergebnis. Aussetzer seiner Maschine verhinderten ein noch besseres Resultat. Philipp Freitag hatte im ADAC Moto3 Northern Europe Cup mit abbauenden Reifen zu kämpfen und fiel von der anfänglichen Position drei in der Standard-Wertung am Ende auf den siebten Platz zurück.

 

Johann Flammann

Johann Flammann in der Boxengasse des Sachsenrings


03.07.2017 – Der große Preis von Deutschland fand bei wechselhaftem Wetter und wiederholten starken Schauern statt. Größte Herausforderung für die Teams aller Rennserien war der komplett neue Asphalt auf der Strecke, der sich als extrem aggressiv und verschleißfördernd herausstellte, was zum Aufreißen der linken Reifenflanken führen konnte.

Im ADAC Junior Cup starteten mit dem niederländischen RC 390 Cup insgesamt 36 Teilnehmer. Johann Flammann konnte nach zwei Qualifikationstrainings in der Gesamtwertung (inklusive Niederländer und Gaststarter) den 17. Startplatz erkämpfen. Innerhalb der für die Punktewertung relevanten Teilnehmer entsprach dies Platz sieben. Kurz vor dem 15 Runden langen Rennen sorgte ein Regenschauer für Aufregung unter den Teilnehmern. Flammann hatte einen hervorragenden Start und konnte bis in die zweite Runde auf die Gesamtposition fünf vorfahren und konnte in dieser Phase die schnellste Rennrunde für sich verbuchen. Leider hatte seine KTM RC 390 Aussetzer, weil Spritzwasser vom Hinterrad in den Ansaugtrakt gelangen konnte. Wie sich hinterher herausstellte, war das Heck nicht richtig abgedichtet. Am Ende reichte es aber immer noch für Platz acht im gesamten Feld und Platz fünf in seiner Wertung. Sieger wurde Max Schmidt aus Wuppertal.

 

Philipp Freitag auf dem Sachsenring

 

Philipp Freitag (#49) vor Sasha de Vits (#19) und Marvin Siebdrath (# 48)
(Foto: N. Schneider)


Philipp Freitag erzielte in der Qualifikation (einmal trocken, einmal nass) den siebten Platz in der Standard-Wertung. Im Rennen, das unter trockenen Bedingungen stattfand, konnte er allerdings rasch Plätze gutmachen und lag nach einem Fehler von Toni Erhard in der zweiten Runde auf Platz drei der Standard-Wertung, hinter Dirk Geiger und Leon Orgis (alle drei aus dem Kiefer Racing Team). Diesen Platz konnte er lange behaupten, sah sich aber bald den Attacken des Belgiers Sasha de Vits (ebenfalls Kiefer Racing Team) ausgesetzt. Obwohl dieser in der getrennten GP-Wertung eine deutlich stärkere KTM fuhr, kam es zu einem nervenaufreibenden, ungleichen Duell mit dutzenden Überholmanövern, das den Buchholzer ausbremste: Sobald Philipp Freitag im Kurvengeschlängel einen Vorsprung herausgefahren hatte, nutzte de Vits auf der Geraden seine überlegene Motorleistung zum Konter. Indes schlossen von hinten nachfolgende Fahrer auf und bildeten hinter Freitag und de Vits einen großen Pulk aus insgesamt neun Fahrern. Toni Erhard, Teamkollege von de Vits, konnte sich aus der Gruppe lösen und auf Platz drei enteilen. In der Endphase hatte Freitags Hinterradreifen derart abgebaut, dass er seinen Verfolgern kaum noch etwas entgegensetzen konnte, und es gelang Rick Dunnik (NL), Marvin Siebdrath (D), und Luca de Vleeschauwer (BEL) vor der Zieldurchfahrt durchzuschlüpfen.

Philipp Freitags Punktepolster reicht aber zum Erhalt des zweiten Rangs in der Meisterschaft mit jetzt 97 Punkten. Vor ihm konnte Dirk Geiger mit einem Sieg seinen Vorsprung ausbauen (132 Punkte), hinter ihm liegt Toni Erhard mit 89 Punkten.

 

Die nächsten Rennen (sowohl Junior Cup als auch Northern Europe Cup) finden im Rahmen des Motorrad Grand Prixs von Tschechien in Brünn statt (4.-6. August).

 

 

Philipp Freitag erzielte den siebten Qualifikationsplatz. Im Rennen, das unter trockenen Bedingungen stattfand, konnte er allerdings rasch Plätze gutmachen und lag nach einem Fehler von Erhard in der zweiten Runde auf Platz drei der Standard-Wertung, hinter Geiger und Orgis. Diesen Platz konnte er lange behaupten, sah sich aber bald den Attacken des Belgiers Sasha de Vits (Kiefer Racing Team) ausgesetzt. Obwohl dieser in der getrennten GP-Wertung eine deutlich stärkere KTM fuhr, kam es zu einem nervenaufreibenden, ungleichen Duell mit dutzenden Überholmanövern, das Buchholzer ausbremste: Sobald Philipp Freitag im Kurvengeschlängel einen Vorsprung herausgefahren hatte, nutzte de Vits auf der Geraden seine überlegene Motorleistung zum Konter. Indes schlossen von hinten nachfolgende Fahrer auf und bildeten hinter Philipp und de Vits einen großen Pulk aus insgesamt neun Fahrern. Toni Erhard, Teamkollege von de Vits, konnte sich aus der Gruppe lösen und auf Platz drei enteilen. In der Endphase hatte Freitags Hinterradreifen derart abgebaut, dass er seinen Verfolgern kaum noch etwas entgegensetzen konnte, und es gelang Rick Dunnik (NL), Marvin Siebdrath (D), und Luca de Vleeschauwer (BEL) vor der Zieldurchfahrt durchzuschlüpfen.

Philipp Freitags Punktepolster reicht aber zum Erhalt des zweiten Rangs in der Meisterschaft mit jetzt 97 Punkten. Vor ihm konnte Dirk Geiger mit einem Sieg seinen Vorsprung ausbauen (132 Punkte), hinter ihm liegt Toni Erhard mit 89 Punkten.