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Finale in Assen

Philipp Freitag aus Buchholz in der Nordheide und Johann Flammann aus Soltau fuhren im Rahmenprogramm der British Superbike Championship auf dem Grand Prix Kurs im niederländischen Assen ihre jeweils letzten beiden Rennen. Im ADAC Moto3 Northern Europe Cup war Philipp Freitag mit Platz drei in einem schwierigen Regenrennen auf dem besten Weg zum Vizetitel. Im darauffolgenden finalen Rennen war er unter trockenen Bedingungen der schnellste Mann auf der Strecke, stürzte aber in Führung liegend in der letzten Runde. Damit schließt er die fahrerisch extrem anspruchsvolle Moto3 Standard-Klasse wie im Vorjahr mit Gesamtrang drei ab. Johann Flammann verpasste im ADAC Junior Cup im ersten Rennen mit Platz vier knapp das Podium. Nach einem fünften Platz im zweiten Rennen schließt er seine erste Junior Cup Saison mit einem hervorragenden vierten Gesamtrang ab.


Podium Moto3 Standard BSB Assen 2017

Siegerehrung Moto3 Standard, 1. Rennen (v.l.n.r.): Luca de Vleeschauwer (2.), Dirk Geiger (1.), Philipp Freitag (3.) (Foto: N. Schneider)

 

03.10.2017 – Für das Finale der beiden ADAC Serien bot die „MCE Insurance British Superbike Championship“ mit Tausenden von Zuschauern, die aus England zum 4,5 km langen TT Circuit Assen, der „Cathedral of Speed“, pilgerten, eine würdige Kulisse. Wechselhaftes Wetter sorgte für Spannung bei der Abstimmung der Maschinen und der Reifenwahl.

Die Moto3 Standard- und GP-Klassen der NEC- sowie der der „HEL Performance Motostar“-Meisterschaft traten jeweils gemeinsam an. Philipp Freitag war zwar mit theoretischen Titelchancen angereist, doch das realistische Ziel war der Vizetitel in der Standard-Klasse. In den beiden freien Trainings fuhr Philipp Freitag im Trockenen jeweils die zweitschnellste Rundenzeit, knapp hinter dem Meisterschaftsführenden, Dirk Geiger aus Mannheim. Dagegen verlief das Qualifikationstraining nicht nach Plan, da nach wenigen Runden Regen aufkam und der Buchholzer bis dahin keine freie Bahn gehabt hatte. Mit nur 0,6 Sekunden hinter der Bestzeit reichte es nur für Platz 11. Wegen einer Strafe der Rennleitung aufgrund eines Vorfalls im ersten freien Training, bei dem ein Konkurrent gestürzt war, wurde der Moto Nord Pilot zudem drei Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Das erste Rennen geriet nicht nur wegen des mäßigen Startplatzes zu einer enormen Herausforderung, sondern auch wegen der schwierigen Bedingungen bei starkem Regen und sichtraubender Gischt der Vorausfahrenden. Dem Norddeutschen gelang es, sich zunächst innerhalb einer großen Gruppe nach vorne zu kämpfen und anschließend die Lücke zu einem vor ihm liegenden Piloten zu schließen und diesen zu überholen. Dann fuhr er fast die Hälfte des Rennens unbehelligt auf Platz drei. Spannend wurde es noch einmal, als es Oliver König (CZE) geglückt war heranzufahren, und dieser beim Versuch, Freitag vor Ende der letzten Runde zu attackieren, stürzte. Freitag überquerte die Ziellinie schließlich hinter Dirk Geiger und Luca de Vleeschauwer (NL). Geiger wurde mit diesem Sieg vorzeitig Meister. Freitag hatte seinen Punktevorsprung vor Leon Orgis (D, Kiefer Racing Team) von einem auf sechs Punkte ausgebaut, der nach einer spektakulären „Motocross“-Einlage abseits der Strecke das Rennen fortsetzen und noch auf dem fünften Rang der ADAC-Wertung beenden konnte.

Das finale Rennen fand bei trockenem und sonnigem Wetter unter nahezu perfekten Bedingungen statt. Dank der fünftschnellsten Rundenzeit aus dem Regenrennen vom Vortag konnte Philipp Freitag aussichtreich aus der zweiten Reihe starten. Gleich nach dem Start entbrannte ein intensiver Kampf in der Führungsgruppe aus zunächst sieben Piloten, zu der später weitere Kontrahenten hinzustießen. Philipp Freitag konnte sich stetig vorarbeiten, forcierte in der vorletzten Runde mit der besten Rundenzeit des Wochenendes (1’48,968“) das Tempo und ging als Führender in die letzte Runde. Beim Anbremsen der ersten Kurve ereilte Freitag das Pech: Sein Vorderrad klappte plötzlich weg, und er rutschte bäuchlings in die Auslaufzone. Offenbar wurde ihm beim späten Anbremsen am absoluten Limit eine Bodenwelle zum Verhängnis. Sieger des Rennens wurde Jeffrey Buis (NL), gefolgt von Leon Orgis, der im letzten Moment den zweiten Tabellenrang von Philipp Freitag erbte.

 

Der ADAC Junior Cup trat wieder gemeinsam mit dem niederländischen RC 390 Cup an. Das freie Training und das Zeittraining fanden unter trockenen Bedingungen statt. Der Spanier Brian David Hart legte das Tempo vor und sicherte sich die Pole Position mit einer schnellsten Rundenzeit von 2‘00.975“. Moto Nord Pilot Johann Flammann gelang in der ADAC-Wertung eine hervorragende drittschnellste Rundenzeit hinter Max Schmidt aus Wuppertal. Dabei hatte der Norddeutsche zwar direkt ein gutes Grundtempo, hatte aber im freien Training zunächst noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, die mit geänderten Fahrwerkseinstellungen behoben werden konnten. Im Zeittraining hatte er komplett auf Boxenstopps verzichtet, um das Rennen zu simulieren.

Das erste Rennen fand im Regen statt und erforderte entsprechendes Feingefühl, zumal im Junior Cup keine speziellen Regenreifen, sondern einheitliche Profilreifen für alle Bedingungen zum Einsatz kommen. Unter diesen schwierigen Bedingungen konnte sich der griechische Gaststarter Vasilis Koronakis am besten durchsetzen und führte das Rennen, das nach sieben Runden vorzeitig abgebrochen wurde, ab der ersten Runde an. Dahinter folgten Max Schmidt und Andreas Kofler (AUT). Johann Flammann kämpfte gegen Dominik Blersch (Uttenweil) und zog mit lediglich 0,370 Sekunden Rückstand auf der Ziellinie nur ganz knapp den Kürzeren. Für die Meisterschaft konnte er sich abzüglich des Gaststarters damit wertvolle Punkte für einen vierten Platz sichern. Der Spanier Hart sah sturzbedingt die Zielflagge nicht und musste die Meisterschaftsführung an Schmidt abgeben.

Das zweite und finale Rennen des Junior Cups wurde dann unter blauem Himmel ausgetragen, doch einige verbliebene nasse Stellen mahnten zur Vorsicht. Koronakis übernahm auch diesmal in der ersten Runde die Führung, gefolgt von einer großen Gruppe. Wieder konnte der griechische Gaststarter seine Führung bis ins Ziel verteidigen. Ihm folgten Hart und Schmidt, welcher sich mit diesem Ergebnis den Titelgewinn sicherte. Moto Nord Pilot Johann Flammann, der zwischenzeitlich mit einer rutschenden Kupplung zu kämpfen hatte, wurde als Fünfter gewertet und sicherte sich damit in seiner ersten Junior Cup Saison den vierten Gesamtrang.

 

 

Johann Flammann in Assen

Johann Flamman mit seiner KTM RC 390 in Assen

 

Starker Auftritt in Silverstone

Moto Nord Pilot Philipp Freitag aus Buchholz in der Nordheide demonstrierte auf der Grand Prix Strecke im britischen Silverstone in der stark umkämpften Moto3 Standard-Klasse seine Qualität und kämpfte in beiden Rennläufen um den Sieg. Nach einer Notbremsung im ersten Lauf landete er auf Platz vier der ADAC Northern Europe Cup Wertung. Nach der besten Rundenzeit im ersten Lauf startete er im zweiten Lauf von der Pole Position. In der Schlussattacke verlor er erst kurz vor der Ziellinie die Führung und erzielte mit Platz drei einen Podestrang. In der Meisterschaft konnte er seinen zweiten Rang verteidigen.

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Starkes Qualifying in Spielberg

Johann Flammann aus Soltau setzte auf dem österreichischen Red Bull Ring im Qualifying ein Zeichen und stellte seine KTM RC390 in die zweite Startreihe des gesamten aus ADAC Junior Cup und niederländischem RC390 Cup bestehenden Fahrerfeldes. In der ADAC Junior Cup Wertung hatte er die viertschnellste Zeit herausgefahren und konnte diese im Rennen in einen sechsten Platz ummünzen. In der Gesamtwertung belegt er einen hervorragenden fünften Platz.

 

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Moto Nord Piloten in Tschechien

Schwieriges Rennen innerhalb der Moto3 Standard-Klasse für Moto Nord Pilot Philipp Freitag: Nach einem zehnten Platz im Qualifikationstraining und einem misslungenen Start gelang es dem Buchholzer nicht, den Anschluss zur Spitzengruppe herzustellen. Im Verfolgerfeld konnte er am Ende Platz sechs erkämpfen und damit seinen zweiten Rang in der Meisterschaftstabelle verteidigen. Johann Flammann aus Soltau zeigte im ADAC Junior Cup seine bislang beste Leistung der Saison: Auch er qualifizierte sich auf Startplatz zehn und fuhr ebenfalls auf Platz sechs in seiner Wertung. In der Tabelle rückt er damit auf Rang fünf vor.

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Manou Antweiler: Schadensbegrenzung in Schleiz

Angeschlagen von seinem letzten heftigen Sturz und unter Einsatz einer Ersatzmaschine schaffte es Moto Nord Pilot Manou Antweiler (Team TGRT) in den beiden Rennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Schleiz noch auf die respektablen Plätze zehn und acht der Supersport 600 Klasse.

 

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